So funktioniert’s
Eine Bestellung durchläuft in Provomatic fünf Stationen. Hier siehst du, was der Kunde sieht und was dabei im Inneren passiert.
Bestellung
Der Kunde wählt im Shop Produkt, Laufzeit und Optionen und schließt die Bestellung im Checkout ab – mit Zustimmung zu AGB und Widerrufsbelehrung.
Unter der Haube
- Alle Preise werden auf dem Server neu berechnet. Was der Browser schickt, zählt nicht.
- Die Bestellung hält Preise, Optionen und Rabatt fest – spätere Preisänderungen ändern sie nicht.
- Zustimmungen werden mit Zeitpunkt, IP-Adresse und der gültigen Version der Rechtstexte gespeichert.
- Für jede Position entsteht ein Dienst im Status IN VORBEREITUNG.
- Greift eine Freigabe-Regel (Neukunde, hoher Betrag), wartet die Bestellung auf dein Team.
Rechnung
Direkt nach der Bestellung entsteht die Rechnung – mit der richtigen Steuer und als E-Rechnung.
Unter der Haube
- Die Steuer richtet sich nach Kunde und Land: Inland, OSS-Satz des EU-Landes, Reverse Charge mit geprüfter USt-IdNr., § 19 oder Drittland.
- Die Nummer wird in einer Datenbank-Transaktion mit Sperre vergeben. Schlägt etwas fehl, wird keine Nummer verbraucht.
- Das PDF enthält die ZUGFeRD-Daten (EN 16931), die XML wird vor dem Festschreiben gegen das Schema geprüft.
- PDF und XML bekommen eine SHA-256-Prüfsumme. Danach blockieren Programm und Datenbank-Trigger jede Änderung.
- Korrekturen laufen nur über Gutschriften mit Verweis auf die Originalrechnung.
Zahlung
Der Kunde landet auf der Bezahlseite und wählt Stripe, PayPal, Mollie oder Überweisung.
Unter der Haube
- Provomatic legt beim Anbieter eine Zahlung über genau den offenen Betrag an.
- Kommt der Kunde zurück oder trifft ein Webhook ein, fragt Provomatic den Status selbst beim Anbieter ab.
- Betrag und Währung müssen exakt passen, sonst wird die Zahlung abgelehnt und im Audit-Log festgehalten.
- Webhooks werden mit Signatur geprüft und genau einmal verarbeitet, auch wenn der Anbieter sie mehrfach schickt.
- Ist die Rechnung bezahlt, wird die Bestellung freigegeben – unter Datenbank-Sperre, damit nichts doppelt passiert.
Bereitstellung
Sobald die Zahlung bestätigt ist, legt Provomatic den Server in Pelican oder Pterodactyl an.
Unter der Haube
- Jeder Schritt wird eine Aufgabe in der Warteschlange: Nutzer im Panel anlegen, Server mit Egg und Ressourcen erstellen.
- Schlägt ein Schritt fehl, versucht Provomatic es bis zu dreimal – nach 30 Sekunden und nach 2 Minuten.
- Danach prüft Provomatic, ob der Server im Panel wirklich existiert, und setzt den Dienst auf AKTIV.
- Der Provisioning-Monitor im Admin zeigt laufende, fehlgeschlagene und abweichende Aufgaben.
- Zugangsdaten zu den Panels liegen verschlüsselt in der Datenbank.
Kundenbereich und danach
Der Kunde sieht seinen Dienst, seine Rechnungen und offene Beträge. Dein Team hat alles im Admin.
Unter der Haube
- Rechnungen werden nur ausgeliefert, wenn die Prüfsumme der festgeschriebenen Datei stimmt.
- Der Support kann sich als Kunde anmelden und sieht den Kundenbereich genau wie der Kunde.
- Rückerstattungen laufen direkt beim Anbieter und erzeugen automatisch die Gutschrift.
- Wichtige Änderungen landen in einem verketteten Audit-Log, das sich auf Manipulation prüfen lässt.
Statusübersicht
Jedes Objekt hat einen klaren Status. So weißt du und dein Kunde jederzeit, wo eine Bestellung steht.
| Objekt | Status |
|---|---|
| Bestellung | wartet auf Zahlung · in Prüfung (bei Freigabe-Regeln) · bezahlt · storniert |
| Rechnung | Entwurf · offen · bezahlt · storniert (per Gutschrift) |
| Zahlung | offen · bezahlt · fehlgeschlagen · abgebrochen · teilweise erstattet · erstattet |
| Dienst | in Vorbereitung · aktiv · gesperrt · beendet · fehlgeschlagen |
| Bereitstellungsaufgabe | wartet · läuft · erledigt · fehlgeschlagen |
Wenn etwas schiefgeht
- Zahlung abgebrochen: Die Rechnung bleibt offen, der Kunde kann jederzeit erneut bezahlen – auch mit einem anderen Anbieter.
- Betrag passt nicht: Die Zahlung wird als fehlgeschlagen markiert und protokolliert, die Bestellung bleibt unbezahlt.
- Panel nicht erreichbar: Die Aufgabe wird wiederholt. Klappt es nach drei Versuchen nicht, erscheint sie im Provisioning-Monitor und dein Team kann sie neu starten.
- Webhook kommt doppelt oder gar nicht: Doppelte Ereignisse werden erkannt; fehlt einer, prüft Provomatic den Status spätestens bei der Rückkehr des Kunden selbst.
Mehr zur Einrichtung der Zahlungsanbieter steht unter Zahlungen, alle Bilder unter Screenshots.
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